Mittwoch, 29. April 2009

archivbild I


die räume stehen lautlos
wachsen tische in den boden
im teppichmeer versenken
schränke ihre hufe drüben
auf dem fenstersims die scharf
zackige innerei einer druse
im karton was man braucht
und was vielleicht gescheitelt
die köpfe der nelken laien
darsteller vor der premiere


© Horlemann Verlag, 2013

Kommentare:

  1. Ein Gefühl von Stillstand, und der Gedanke: "Da müsste etwas nachkommen". Lautlosigkeit kann schmerzlich sein.

    Gern gelesen:
    Tasso J.M.

    AntwortenLöschen
  2. Ein sehr interessanter Blog!

    und ein spannendes, aufgeladenes Gedicht!

    Lieben Gruß
    ELsa

    AntwortenLöschen
  3. Das hier von dir hab ich gern.

    Hab du ein schönes Wochenende und sei lieb gegrüßt.

    AntwortenLöschen